Autor Debora Schmid, 03.11.16 09:08

Durch die Veränderung von einem Stellen- in einen Kandidatenmarkt ist es umso wichtiger, sich als Unternehmen bewusst zu sein, wie einen die Kandidaten wahrnehmen. Der Begriff zu diesem Thema, um welchen man heute kaum mehr drum herum kommt, lautet Employer Branding - zu Deutsch Arbeitgebermarkenbildung. Was also kannst du tun, damit du eine tolle Arbeitgebermarke hast und (im Idealfall) die Kandidaten unbedingt bei dir arbeiten wollen?

Bewusstsein für die eigene Arbeitgebermarke entwickeln

Nimm deine eigene Arbeitgebermarke unter die Lupe. Überlege dir, welche Faktoren dich zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen als deine Mitbewerber. Wie lautet die Antwort auf die Frage von Kandidaten oder Mitarbeitenden: «Was ist für mich drin, wenn ich für Ihr Unternehmen arbeite?»

Deine Mitarbeitenden als Inspirationsquelle

Eine weitere Inspirationsquelle ist naheliegend: Frage deine Mitarbeitenden! Sie werden dir sagen können, was sie an ihrem Arbeitgeber schätzen und was sie sich noch wünschen würden.

Eine Möglichkeit dies einfach und effizient zu tun sind Online-Umfrage Tools. Es gibt simple Tools (z.T. sogar kostenfrei - Beispiele unten), womit sich automatisch Auswertungen der einzelnen Fragen erstellen lassen. Dies hat für die Mitarbeitenden den Vorteil die Umfrage anonym auszufüllen und für dich ist es kein grosser administrativen Aufwand.

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Die Bedürfnisse der Kandidaten verstehen

Du hast nun evaluiert, wie du als Arbeitgebermarke wirkst. Nun stellt sich die Frage, ob das denn auch sympathisch oder anziehend auf deine Wunschkandidaten wirkt. Versuche also zu erfahren, wer deine Kandidaten sind, wie sie ticken, wo sie sich in der Freizeit aufhalten, wie sie eine Stelle suchen, welche Arbeitsweisen sie bevorzugen, etc.

Durch Veränderungen ans Ziel

Das oberste Ziel für eine Arbeitgebermarke ist die Kongruenz der Wahrnehmung der eigenen Arbeitgebermarke und den Bedürfnissen der Wunschkandidaten. Um diese Deckungsgleichheit zu erreichen, kann es sein, dass grosse Veränderungen notwendig sind. Das könnten flexiblere Arbeitszeiten, ein umfangreiches Weiterbildungsangebot oder ein inspirierender Arbeitsplatz sein. Es können bei Veränderungen der Bewerbungsprozess oder die Kommunikationsstrategie betroffen sein. Wichtig ist nicht nur zu wissen, was man ändern muss sondern auch weshalb man es ändern soll.

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