Autor Silvio Lusti, 13.02.20 16:08

Die Industrie 4.0 ist in aller Munde. Doch was genau steckt dahinter? Die umfassende digitale Transformation von Produktionsprozessen erschafft ganz neue Möglichkeiten. Wird damit nun alles besser? Und wie passen deine Fähigkeiten da rein? Ich habe mich für dich schlaugemacht.

 

Schlagwörter wie Digitalisierung, Startups oder das «Internet of Things» (IoT) sind aus den heutigen Schlagzeilen kaum noch wegzudenken. Wie würde unser Leben heute ohne Smartphones oder Google aussehen? Längst haben wir uns daran gewöhnt, vernetzt durchs Leben zu gehen. 

 

Dafür steht die Industrie 4.0

Was aber steckt hinter der Bezeichnung Industrie 4.0? Sie steht für einen grösseren Umbruch, insbesondere in Produktionsbetrieben. Optimierungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden realisiert. Die Kommunikation zwischen Menschen hat sich auf eine Vernetzung von Objekten, Systemen und eben Menschen ausgeweitet. Scary, ich weiss. Aber auch sehr effizient. So steuern sich die Prozesse selbst und sensorgestützt. 

 

Ein ganz neues Level

Früher wurden bestehende Produkte digitalisiert. Briefe wurden plötzlich digital versendet – die E-Mail war geboren. Musik wird heute innert Sekunden von verschiedenen Plattformen heruntergeladen oder wir hören sie gleich online, während die CDs im Schrank verstauben. Die aktuelle digitale Transformation geht aber noch einen Schritt weiter. Es sollen nicht nur traditionelle Prozesse digitalisiert, sondern durch die Möglichkeiten der Digitalisierung ganz neue Prozesse geschaffen werden. Ob kundenorientierter, günstiger, effizienter oder ressourcenschonender – alles ist möglich. 

 

Wie du von der digitalen Transformation profitierst

Jetzt wird es spannend. Denn durch die Industrie 4.0 entstehen neue spannende Jobs. Wie Heise online schreibt, sind insbesondere Hochqualifizierte die Gewinner. Seit den 1970 Jahren entstanden für diese Gruppe ununterbrochen neue Stellen. Dieser Trend wird durch die jüngsten Entwicklungen noch verstärkt. Welche Fähigkeiten kannst du in einen neuen Job einbringen? Startups mit digitalen Geschäftsmodellen und bekannte Unternehmen suchen nach Mitarbeitern, die grosse Ideen umsetzen möchten. Skalierbare Ansätze sind besonders gefragt. Bist du bereit, mit deinen Fähigkeiten einen Prozess, eine Unternehmung, ja vielleicht sogar die Welt zu verändern? Die Zeiten waren noch nie besser dafür. 

 

Von der Idee zur Traumstelle

Hast du Lust bekommen, eine neue Herausforderung anzunehmen? Dann stellt sich jetzt die Frage, wie du an eine dieser Traumstellen kommst. Wenn du ein Programmierer bist oder ein ähnliches Feld abdeckst, sind Hackathons wie der «HackZurich» eine gute Wahl. Hier kommen CEOs, Recruiter und IT-Talente zusammen. Demonstriere deine Fähigkeiten an diesen einzigartigen Events und erlebe eine einmalige Atmosphäre. Poliere auch dein LinkedIn-Profil auf, damit du gefunden wirst. Und wenn wir gerade beim Thema «gefunden werden» sind, dürfen auch Recruiter nicht ungenannt bleiben: Wie dir ein guter Stellenvermittler zu einem Startup-Job oder einer Stelle in einem grossen Unternehmen verhelfen kann, liest du hier.   

 

Das nötige Rüstzeug

Hochqualifizierte sind gefragt. Aber natürlich kommen wir nicht alle als Superhirne zur Welt. Das ist aber auch gar nicht nötig. Viele gesuchte Fähigkeiten können durch gute Grund- und Weiterbildungen sowie Erfahrungen im Job aufgebaut werden. Heute ist es so einfach wie nie, sich neue Fähigkeiten anzueignen. Die Plattform edX beispielsweise ermöglicht Personen auf der ganzen Welt, Onlinekurse zu belegen. Ortsunabhängig kannst du dich dadurch an renommierten Universitäten weiterbilden. In den Bereichen Engineering, Computer Science oder Business & Management sind unzählige Kurse verfügbar. 

 

Fazit

Die Industrie 4.0 lässt einfachere, repetitive Tätigkeiten verschwinden. Auf der anderen Seite entstehen Jobs, die gerade für technisch Interessierte grosse Chancen bereithalten. Aktuelle Themen wie der Umweltschutz könnten mithilfe digitaler Transformationen verbessert werden. Möchtest du Teil dieser Entwicklung sein? Oder die Entwicklungen sogar selbst in zielführende Bahnen lenken? Dann kommentiere diesen Artikel mit «Challenge accepted»!

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